Programm
Tipp: Vereinzelt können wieder Tickets verfügbar werden – schauen Sie regelmäßig im Webshop vorbei.
Fretwork
2026 gibt es für das Gambenconsort Fretwork gleich zwei besondere Anlässe für Feierlichkeiten: Zum einen das 40-jährige Jubiläum, das die fünf Künstler*innen im Oktober mit einem Konzert in der Wigmore Hall feiern, dem Ort ihres Debüts 1986. Zum anderen starb vor 400 Jahren John Dowland, der Komponist, dessen Repertoire für Fretwork gleichermaßen künstlerisches Fundament wie Inspirationsquelle ist. Zum 40-jährigen Jubiläum verheißt die Zukunft zahlreiche spannende Projekte, die auf der reizvollen Gegenüberstellung von Alt und Neu basieren: »Das beste Gambenconsort der Welt« (The London Evening Standard) spielt Werke aus über 500 Jahren – von der ersten gedruckten Consortmusik in Venedig im Jahr 1501 bis hin zu Werken, die in diesem Jahr entstanden sind. Und dazwischen alles, was sich von einem Gambenconsort spielen lässt – Byrd und Schubert, Purcell und Schostakowitsch, Gibbons und Britten, Dowland und Grieg. Die Liste der Komponisten, die Fretwork zur Schaffung neuer Werke angeregt hat, liest sich wie ein Who’s Who der bedeutendsten Komponisten unserer Zeit: Sir George Benjamin, Michael Nyman, Sir John Tavener, Gavin Bryars, Elvis Costello, Alexander Goehr, John Woolrich, Orlando Gough, Sally Beamish, Tan Dun, Barry Guy, Thea Musgrave, John Paul Jones, Nico Muhly, Sir James MacMillan und viele andere.
Im vergangenen Jahr veröffentlichte das Gambenconsort Alben mit Musik von Arvo Pärt, Orlando Gibbons und Nico Muhly sowie John Jenkins. In diesem Jahr erscheinen mit »À la recherche du temps perdu« Einspielungen mit französischer Musik sowie die vollständige fünfstimmige Consortmusik von John Jenkins.
Während das Ensemble früher weltweit unterwegs war, haben die Musiker*innen sich inzwischen verpflichtet, ihren CO₂-Fußabdruck zu reduzieren und innerhalb Europas möglichst ausschließlich mit der Bahn oder Elektroautos zu reisen. Kürzlich unternahmen sie auf diese Weise Tourneen durch Deutschland, Frankreich, Spanien, Österreich und Slowenien.
Fretwork:
Emilia Benjamin
Jonathan Rees
Joanna Levine
Sam Stadlen
Richard Boothby
Veranstaltungen
Unser Programmheft:
Das Programmheft für das Musikfest Bremen 2026 steht als PDF zum kostenlosen Download bereit. Dieses PDF ist nicht barrierefrei.