Programm
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Sir John Eliot Gardiner
Sir John Eliot Gardiner war in den Anfangsjahren des Musikfest Bremen mit den English Baroque Soloists, dem Orchestre Révolutionnaire et Romantique und dem Monteverdi Choir einer der maßstabsetzenden Originalklang-Pioniere – dafür erhielt er 1998 den ersten Musikfest-Preis. Zuletzt 2002 zu Gast, kommt er nun mit dem 2024 gegründeten The Constellation Choir & Orchestra zurück, einem jungen Kollektiv aus erstklassigen internationalen Sänger*innen und Instrumentalist*innen. Unter seiner Leitung gingen sie im Dezember 2024 erstmals auf Tournee durch international renommierte Konzertsäle. Gardiner kündigte an, dass die Ensembles »ambitionierte, multidisziplinäre Projekte entwickeln werden, die weltweit auf Tournee gehen. Unser Ziel ist es, zugängliche, ansprechende und bildende Aufführungen zu schaffen, die Menschen aller Generationen und Kulturräume erreichen.«
Gardiner tritt regelmäßig in den bedeutendsten Konzertsälen und bei den wichtigsten Festivals weltweit auf und dirigiert dabei u. a. das London Symphony Orchestra, die Wiener Philharmoniker, die Berliner Philharmoniker, das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, das Philharmonia Orchestra und das Royal Concertgebouw Orchestra. Als anerkannter Autor setzt er sich insbesondere mit Johann Sebastian Bach auseinander.
Die Breite von Gardiners Repertoire zeigt sich auch in seiner umfangreichen, vielfach ausgezeichneten Diskografie mit eigenen Ensembles und führenden Orchestern bei Labels wie Decca, Philips, Erato sowie mehr als 30 Einspielungen für Deutsche Grammophon (DG). Sie reicht von Mozart, Schumann, Berlioz, Elgar und Kurt Weill bis zu Werken der Renaissance und des Barock. Mit dem Monteverdi Choir und Orchester veröffentlichte Gardiner auf dem Label Soli Deo Gloria sämtliche Live-Mitschnitte seiner Bach Cantata Pilgrimage im Jahr 2000. Mit dem Royal Concertgebouw Orchestra nahm er die vollständigen Sinfonien von Brahms auf, die 2025 bei DG erschienen.
Für sein künstlerisches Wirken wurde Sir John Eliot Gardiner vielfach ausgezeichnet; stellvertretend seien hier zwei Grammy Awards sowie zahlreiche Gramophone Awards genannt. Zudem ist er Träger hoher internationaler Ehrungen: 2011 wurde er zum Chevalier de la Légion d’honneur ernannt, 2005 erhielt er das Verdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland und im Vereinigten Königreich wurde er 1990 zum Commander of the British Empire ernannt sowie 1998 von Königin Elizabeth II. für seine Verdienste um die Musik zum Ritter geschlagen.
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Das Programmheft für das Musikfest Bremen 2026 steht als PDF zum kostenlosen Download bereit. Dieses PDF ist nicht barrierefrei.