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Pressemitteilung »Klavierabend mit Bruce Liu«

Bremen-Debüt des gefeierten kanadisch-chinesischen Pianisten

Der im Mai 1997 in Paris geborene kanadische Pianist mit chinesischen Wurzeln vereint nicht nur eine kosmopolitische Biografie in sich, sondern weiß sein Publikum gleichermaßen durch ein kultiviertes und scheinbar müheloses Pianospiel sowie eine makellose Technik zu beeindrucken. Das macht ihn zu einem der gefragtesten Pianisten unserer Zeit, der nun mit einem Recital sein Debüt beim Musikfest Bremen gibt. Am Dienstag, 25. August, stellt er sich um 19.30 Uhr in der Glocke vor mit einem Programm, das den Bogen von zwei Beethoven-Sonaten über Chopins Nocturnes op. 27 und Franz Liszts Rhapsodie espagnole bis zu Werken von Maurice Ravel, Claude Debussy und Federico Mompou schlägt.

Mit nur 24 Jahren katapultierte sich Bruce Liu nach seinem Sieg beim prestigeträchtigen 18. Internationalen Chopin-Klavierwettbewerb in Warschau 2021 an die Spitze der internationalen Musikszene. Wenige Monate später unterzeichnete er einen Exklusivvertrag mit der Deutschen Grammophon und nach solch einem doppelten Ritterschlag sind die Erwartungen naturgemäß hoch. Aber der junge Pianist mit den „Fingern eines Magiers“ (Le Monde) konnte mit diesem Druck umgehen und überzeugt bei seinen Klavierabenden nicht nur mit virtuoser Technik, sondern zeigt auch, dass für ihn eine klug durchdachte Programmgestaltung von großer Wichtigkeit ist. Und so ist Chopin natürlich auch Teil des Programms seines Bremen-Debüts, aber dessen träumerische Nocturnes op. 27 sind eingebettet in ein Programm, das den Entwicklungen der Klaviermusik vom 19. zum 20. Jahrhundert nachspürt. So zeigte Beethoven schon mit seiner „Mondschein“- und seiner „Waldstein-Sonate“, wohin sich die Klaviermusik im 19. Jahrhundert entwickeln wird. Ohne sie hätte es wohl nie die halsbrecherische Virtuosität von Franz Liszt in dessen Rhapsodie espagnole gegeben. Maurice Ravel und Claude Debussy wiederum schufen mit mitreißenden Einfällen und Rhythmen sowie mit subtiler Brillanz zu Beginn des 20. Jahrhunderts flirrende Schlüsselwerke des französischen Impressionismus. Dem steht der 1893 in Barcelona geborene Pianist und Komponist Frederic Mompou nicht nach, der selbst erklärt hat, die größtmögliche Ausdruckskraft mit den kleinsten Mitteln erreichen zu wollen. Mit diesen faszinierenden Gegenüberstellungen zeichnet Liu ein Bild der Gegensätze und kann so das Ausmaß seines weltweit gefeierten Talents und seine ausgeprägte interpretatorische Intelligenz unterstreichen.

Kurzinfo:
Veranstaltung: 37. Musikfest Bremen 2026: „Klavierabend“
Künstler: Bruce Liu (Klavier)
Ort: Die Glocke (Großer Saal), Bremen
Termine / Uhrzeit: Dienstag, 25. August, 19.30 Uhr
Eintrittspreise: von EUR 20,- bis EUR 75,- (Ermäßigung 20%), inklusive VVK-Gebühr
Info / Karten: Ticket-Service in der Glocke, Tel. 04 21 / 33 66 99, und im Webshop unter www.musikfest-bremen.de

Weitere Informationen für die Redaktionen:
Musikfest Bremen gGmbH, Carsten Preisler, Tel. 04 21/33 66 660, E-Mail: preisler@musikfest-bremen.de