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15. April 2026Pressemitteilung »›Schicksalslied‹ und ›Lobgesang‹ mit Sir John Eliot Gardiner«
Der britische Star-Dirigent stellt sein The Constellation Choir & Orchestra vor
Sir John Eliot Gardiner war in den Musikfest-Anfangsjahren mit den English Baroque Soloists, dem Orchestre Révolutionnaire et Romantique und dem Monteverdi Choir einer der prägenden Originalklang-Pioniere. Für seine maßstabsetzenden Interpretationen des barocken, klassischen und romantischen Repertoires wurde er 1998 mit dem ersten Musikfest-Preis auszeichnet. 25 Jahre nach seinem letzten Bremen-Konzert (der letzte Festivalauftritt 2002 war in Verden) kommt er nun zurück an die Weser, um sein 2024 gegründetes The Constellation Choir & Orchestra vorzustellen, ein junges Kollektiv aus erstklassigen internationalen Sänger*innen und Instrumentalist*innen. Zusammen widmen sie sich am Freitag, 28. August, um 19.30 Uhr in der Glocke zwei zentralen Chorwerken der Romantik: Johannes Brahms' „Schicksalslied“ sowie Felix Mendelssohn Bartholdys Sinfonie Nr. 2 B-Dur „Lobgesang“.
Ob vor seinen eigenen Ensembles, in den Orchestergräben der großen Opernhäuser oder als Gastdirigent am Pult renommierter Klangkörper: Als einer der innovativsten und dynamischsten Musiker ist Sir John Eliot Gardiner aus der internationalen Musikwelt nicht wegzudenken, hat er doch maßgeblich den Siegeszug der historisch informierten Aufführungspraxis mitgeprägt. Sein The Constellation Choir & Orchestra rekrutiert sich in Teilen aus ehemaligen Mitgliedern der English Baroque Soloists und des Monteverdi Choirs sowie neuen Mitgliedern. Von Brahms und Mendelssohn Bartholdy stehen Werke auf dem Programm, auf das die Komponisten selbst jeweils große Stücke hielten, die heute jedoch im Schatten anderer Arbeiten stehen. Gardiner selbst schwärmt immer wieder von der „wunderbaren und häufig unterschätzten“ Chormusik von Brahms, zu der das auf einem Gedicht aus Hölderlins Roman „Hyperion“ basierende, 1871 uraufgeführte „Schicksalslied“ zählt. Mendelssohn Bartholdys zweite Sinfonie wiederum ist ohne Beethovens neunte Sinfonie gar nicht denkbar. Mit drei instrumentalen Teilen und einem dominierenden vierten Gesangssatz mit Arien, Duetten und Chören schuf der Komponist ein Werk, das mit seiner würdevollen Erhabenheit und Religiosität sowie seiner schieren Größe – doppelt so lang wie jede seiner anderen Sinfonien – zu seinen beeindruckendsten zählt. Als Meister der Spannungsbögen und Dynamikabstufungen wird Gardiner die grandiose Klangpracht der beiden Meisterwerke bestmöglich zur Entfaltung bringen.
Kurzinfo:
Veranstaltung: 37. Musikfest Bremen 2026: „Schicksalslied und Lobgesang“
Künstler*innen: The Constellation Choir & Orchestra, Jonathan Hanley/Tenor, Hilary Cronin und Sam Cobb/Sopran, Sir John Eliot Gardiner/Dirigent
Termin / Uhrzeit: Freitag, 28. August, 19.30 Uhr
Ort: Die Glocke (Großer Saal), Bremen
Kartenpreise: von 30,- EUR bis 98,- EUR (Ermäßigung 20%), inkl. VVK-Gebühr
Info / Karten: Ticket-Service in der Glocke, Tel. 04 21 / 33 66 99, und im Webshop unter www.musikfest-bremen.de
Weitere Informationen für die Redaktionen:
Musikfest Bremen gGmbH, Carsten Preisler, Tel. 04 21/33 66 660, E-Mail: preisler@musikfest-bremen.de