Über das Musikfest Bremen

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Das Musikfest Bremen, 1989 von Intendant Thomas Albert auf Initiative des Bremer Senats und führender Partner*innen aus der Wirtschaft als Projekt zur Stärkung der kulturellen Strahlkraft des Standortes gegründet, ist ein Festival für das Besondere.
Jahr für Jahr setzt man hier in der Programmgestaltung bewusst auf stilistische Vielfalt und Bandbreite – mit der künstlerischen Qualität als oberster Maxime! Egal, ob Oper, Sinfonik, Chor- und Kammermusik oder Soloabende, im Spannungsnetz historischer und zeitgenössischer Repertoires, aktuellster und originalgetreuer Interpretationen sowie altehrwürdiger und unkonventioneller Veranstaltungsorte entstehen Projekte, die das Musikfest zum Klingen und sein Publikum zur Begeisterung bringen. Das Musikfest-Konzept beweist Pioniergeist und untrügliches Gespür für musikalische Authentizität. So lässt sich in und mit den Musikfest-Konzerten immer wieder scheinbar Vertrautes neu entdecken und auch Einblick in wenig bekanntes musikalisches Terrain gewinnen – von Klassik über Jazz und Weltmusik bis zu experimentellen Klängen.
Eröffnet wird das Festival seit 2001 mit dem Konzertabend »Eine große Nachtmusik« in Spielstätten rund um den eigens dafür illuminierten Marktplatz. Die zentrale Spielstätte für die Festival-Veranstaltungen in Bremen ist das Konzerthaus »Die Glocke«, etwa die Hälfte des Programms wird in ausgewählten Spielstätten im gesamten Nordwesten (Oldenburg, Jever, Löningen, Cloppenburg, Papenburg, Verden etc.) durchgeführt. Musikfest Bremen – das sind drei Wochen im Spätsommer, die prall gefüllt sind mit Musik!
37. Musikfest Bremen
Das 37. Musikfest Bremen findet vom 15. August bis zum 4. September 2026 statt. Wer sich schnell beim Kartenkauf entscheidet, kann bis zum 10. Mai wieder vom attraktiven Frühbucher-Rabatt profitieren.
Bereit, sich verführen zu lassen? Lust, in Klangwelten abzutauchen, die Sie erstaunt aufhorchen oder einfach nur schwelgerisch genießen lassen? Dann sind Sie beim 37. Musikfest Bremen genau richtig! Seien Sie hautnah dabei, wenn vor Ihren Augen und Ohren Partituren zum Leben erweckt werden, die Ihnen in der unvergleichlichen Live-Atmosphäre singuläre Interpretationen schenken, wie Sie sie nur in diesem Moment erleben können. Freuen Sie sich auf charismatische Persönlichkeiten, die mit leidenschaftlicher Verve und mitreißender Finesse exquisiten Musikgenuss vom Feinsten bieten. Ob populäre Meisterwerke oder spannende Raritäten – in über 45 Veranstaltungen in Bremen, Bremerhaven und im Nordwesten offenbaren sich neue Perspektiven!
Die Eröffnung »Eine große Nachtmusik« sorgt als musikalisch-visuelles Gesamtkunstwerk rund um den Marktplatz für die passende Einstimmung und legt bereits musikalische Fährten in alle Richtungen aus. Der am Folgetag startende Beethoven-Zyklus mit allen Streichquartetten des Komponisten an sechs Abenden verspricht mit dem Quatuor Ebène ein Fest der Kammermusik par excellence. Beim Arp-Schnitger-Festival bildet wiederum Johann Sebastian Bach als einer der prägenden Repräsentanten des Barock den Dreh- und Angelpunkt für die ausgewählten Repertoires. Claudio Monteverdi hingegen ist sowohl als Wegbereiter der modernen Oper vertreten, wenn Roland Villazón mit L’Arpeggiata auf den Spuren des Orpheus-Mythos wandelt, als auch als Komponist eines der wohl kühnsten Meisterwerke der sakralen Musik, der Marienvesper – aufgeführt von Vox Luminis und Lionel Meunier. Das musikalische Geschehen zu dieser Zeit in Großbritannien – dem diesjährigen Partnerland von »Mythos Europa« – spiegelt sich in den Lautenliedern von John Dowland genauso wie im Repertoire des Hofkomponisten von Charles I., William Lawes. Mit Sir John Eliot Gardiner und Sir Simon Rattle sind zwei der weltweit renommiertesten britischen Dirigenten zu Gast, die sich wiederum ganz auf die deutsche Romantik konzentrieren: Widmet sich Ersterer zwei zentralen Chorwerken von Mendelssohn Bartholdy und Brahms, beleuchtet der Zweite gezielt das sinfonische Schaffen von Robert Schumann. Ein weiterer Höhepunkt: Die Aufführung von Brahms’ Requiem am Uraufführungsort, dem St. Petri Dom, mit Teodor Currentzis und Utopia. Ebenfalls in der Hansestadt aus der Taufe gehoben wurde das 1. Violinkonzert von Max Bruch, woran María Dueñas mit der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen erinnert.
Daneben locken verführerische Stimmzaubereien quer durch die Epochen: Countertenor Jakub Józef Orliński vereint Meister des italienischen Frühbarocks, Julia Lezhneva bringt Opernperlen von Vivaldi zum Funkeln und Haydns Oper »L’isola disabitata« wird vom Orchestra of the Eighteenth Century und jungen Gesangssolist*innen ausgegraben. Während Sopranistin Nicole Chevalier starken Frauen von Verdi Leben einhaucht, schlägt Tenor Benjamin Bernheim den Bogen von französischen Kunstliedern zu weltberühmten Chansons und Jazzsänger Kurt Elling setzt auf das Great American Songbook. Die Auswahl an Instrumentalist*innen steht dem in nichts nach: Mit Yulianna Avdeeva und Bruce Liu sind gleich zwei Preisträger*innen des Chopin-Wettbewerbs zu Gast, Hornistin Sarah Willis stellt ihr »Mozart y Mambo«-Projekt vor, dem Akkordeon als »Instrument des Jahres« huldigen Martynas Levickis und Richard Galliano und die »Königin der Instrumente« wird durch Anna Lapwood als ihre aktuell populärste Botschafterin vertreten.
Neben dem großen Engagement zahlreicher Sponsoren, Partner und Stiftungen sichert die Förderung durch die Freie Hansestadt Bremen die Realisierung des Festivalprogramms.
Das Musikfest Bremen dankt allen Sponsoren, Förderern, Partnern und Freunden.