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Beethoven-Zyklus V

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  • Quatuor Ebène, Fotocredit Julien Mignot
    Quatuor Ebène © Julien Mignot
    Sa 22. Aug 2026
    19.30 Uhr
    Die Glocke, Bremen (Kleiner Saal)
    Domsheide 6-8
    28195 Bremen

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    50 / 40 / 30 (Ermäßigung 20 %)

    Quatuor Ebène

    Programm:
    Ludwig van Beethoven: Streichquartett Nr. 5 A-Dur op. 18/5, Streichquartett Nr. 4 c-Moll op. 18/4, Streichquartett Nr. 12 Es-Dur op. 127

    In seinen »frühen Quartetten« setzte sich Beethoven kontinuierlich mit seinen Vorgängern Haydn und Mozart auseinander. Im Streichquartett Nr. 5 A-Dur nahm er sich das von ihm besonders geschätzte »Haydn-Quartett« KV 464 von Mozart zum Vorbild. »Das ist ein Werk!«, soll er zu Carl Czerny gesagt haben und übernahm nicht nur die Tonart, sondern auch die Satzfolge, -gattungen und -bezeichnungen. Als sich Kritik und Publikum für das vorherige, durchaus konventionelle, aber mit vielen Einfällen überraschende Streichquartett Nr. 4 c-Moll begeisterten, reagierte Beethoven unwirsch: »Das ist ein rechter Dreck! Gut für das Saupublikum. « Als er das Streichquartett Nr. 12 Es-Dur in Angriff nahm, hatte er seit über zehn Jahren kein Quartett mehr komponiert. Über das Werk soll er später geurteilt haben, dass es seines »Gesanges « wegen, »allzeit verdient« hätte, »allem übrigen vorgezogen zu werden«. Die Uraufführung am 6. März 1825 in Wien wiederum war ein Misserfolg – nicht nur wegen technischer Schwierigkeiten, sondern auch der »neue Ton« irritierte selbst die Musiker des ausführenden Schuppanzigh-Quartetts!

     

    präsentiert von dodenhof und swb
    in Zusammenarbeit mit der Philharmonischen Gesellschaft Bremen