Musikfest Atelier

Musikfest Atelier LogoMusikfest Bremen Atelier – mit diesen international ausgerichteten Akademieprojekten widmet sich das Festival seit 2021 gezielt der praxisorientierten Nachwuchsförderung. Weltweit renommierte und dem Musikfest verbundene Künstler*innen erarbeiteten in einwöchigen Ateliers spezielle Repertoires mit ausgewählten jungen Musiker*innen aus der ganzen Welt.

gefördert durch NORDMETALL

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Musikfest Atelier I:
»Katharinas Hofmusik – Im Auftrag der Zarin«

Das Atelier »Katharinas Hofmusik« wird geleitet von einem Dozent*innen-Team um Alfredo Bernardini und Alessandro Quarta. In Jever führen sie die bereits in den Vorjahren begonnene Auseinandersetzung mit Vokalmusik fort. Katharina die Große förderte die Künste in St. Petersburg nach Kräften, um die noch neue Residenz zu einem kulturellen Zentrum von europäischem Rang zu machen. Für die Musik bedeutete dies, dass der Zarin nur europaweit bekannte Namen zur Ehre gereichten. Sie berief angesehene italienische Komponisten wie Baldassare Galuppi, Vincenzo Manfredini, Niccolò Piccinni oder Domenico Cimarosa an ihren Hof. Diese versorgten St. Petersburg mit eigenen und fremden Werken und stellten sicher, dass man hier italienische Opern auf vergleichbar hohem Niveau hören konnte wie zum Beispiel in Venedig, Neapel, London, Stockholm oder Dresden.

Dozent*innen: Alessandro Quarta (Gesang, Continuo und Leitung), Veronika Skuplik (Violine), Catherine Jones (Violoncello), Alfredo Bernardini (Oboe und künstlerische Leitung)

Musikfest Atelier II:
»Wege zu Bach – Die Motetten«

Der franko-belgische Bass und Dirigent Lionel Meunier leitet das Atelier »Wege zu Bach« in Ganderkesee. Standen im Vorjahr die Einflüsse, die der Komponist durch seine eigene thüringische Kirchenmusikerdynastie erfahren hat im Fokus, konzentriert sich nun der Blick auf den Thomaskantor selbst. Neben den rund 200 überlieferten Kantaten bilden die Motetten nur eine bescheidene kleine Gruppe in seinem sakralen Schaffen. Sie waren für Bach aber lukrative Gelegenheitswerke, die für Trauungen, Trauerfeiern, Gedächtnisgottesdienste oder Beerdigungen entstanden. Hier widmete er der musikalischen Ausdruckskraft des Wortes viel Aufmerksamkeit und nutzte eine große Vielfalt an Klangfarben, Texturen und Effekten. Damit stellte er einmal mehr souverän unter Beweis, dass er ein von seinen Vorfahren übernommenes religiöses Genre zu höchster Vollendung führen konnte.

Dozent*innen: Marcin Szelest (Orgel), Lionel Meunier (Gesang und künstlerische Leitung)

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Ansprechpartnerin:
Christina Fürstenwerth
+49 (0)421. 33 66 795
cfuerstenwerth@musikfest-bremen.de