Pressemitteilung »Eröffnung: Eine große Nachtmusik«
15. April 2026
Allgemeine Pressemitteilung »37. Musikfest Bremen« (kurz)
15. April 2026
Pressemitteilung »Eröffnung: Eine große Nachtmusik«
15. April 2026
Allgemeine Pressemitteilung »37. Musikfest Bremen« (kurz)
15. April 2026

Allgemeine Pressemitteilung »37. Musikfest Bremen« (lang)

Hochkarätiger Musikgenuss zum Aufhorchen wie Genießen…

Exquisite Konzerterlebnisse vom Feinsten in Darbietungen höchster Qualität verspricht das 37. Musikfest Bremen, das vom 15. August bis zum 4. September mit über 45 Veranstaltungen aufwartet. Renommierte Stars wie herausragende Talente der jungen Generation bieten dabei mit leidenschaftlicher Verve und mitreißender Finesse neue Perspektiven auf populäre Meisterwerke genauso wie auf entdeckenswerte Raritäten – in Bremen, Bremerhaven und ausgewählten Spielstätten im Nordwesten.

Bereits zum 25. Mal startet das Festival mit dem Eröffnungsabend „Eine große Nachtmusik“, der als musikalisch-visuelles Gesamtkunstwerk rund um den Marktplatz für die passende Einstimmung sorgt. Für die 18 Konzerte in drei Zeitschienen und neun Spielstätten, deren Spektrum von sinfonischer Klangpracht über engelsgleichen Gesang bis zu groovigen Jazz-Rhythmen reicht, kündigen sich Künstler*innen wie z. B. das hr-Sinfonieorchester und Alain Altinoglu mit Solist Fazıl Say (Klavier), das Ensemble Matheus und Jean-Christophe Spinosi, die Boston Early Music Festival Vocal & Chamber Ensembles, die klassische Band SPARK, das Robinson Khoury Trio oder die Roberto Fonseca Group an.

Nicht weniger hochkarätig ist das Angebot in den folgenden drei Festivalwochen. Das Quatuor Ebène bietet mit seinem Beethoven-Zyklus die seltene Gelegenheit, kompakt an sechs Abenden alle 16 Streichquartette des Komponisten zu erleben (16.-23. August/Glocke). „Mythos Europa“ lenkt wiederum mit dem diesjährigen Partnerland Großbritannien den Blick auf dessen reiche musikalische Geschichte sowie auf bedeutende Repräsentant*innen der dortigen Musikszene. Wie zum Beispiel Countertenor Alexander Chance und Fretwork, die mit Lautenliedern an den 400. Todestag von John Dowland erinnern (18. August/Lilienthal). Das Vokalensemble Tenebrae hat zum 25-jährigen Bestehen auch Werke der zeitgenössischen britischen Komponistinnen Kerensa Briggs und Sarah Henderson im Gepäck (22. August/Lindern), wohingegen das Ensemble Près de votre oreille in die Welt von William Lawes, dem Hofkomponisten von König Charles I., entführt (27. August/Rhede). Daneben sind The Gesualdo Six ein weiterer Repräsentant der berühmten britischen Chortradition (28. August/Kulturkirche St. Stephani) und mit Organistin Anna Lapwood wird die aktuelle Überfliegerin der britischen Klassikszene erwartet (3. September/St. Petri Dom). Sir John Eliot Gardiner, der Grandseigneur der britischen Alte Musik-Bewegung, stellt mit seinen neuen Ensembles, The Constellation Choir & Orchestra, zwei zentrale Chorwerke von Felix Mendelssohn Bartholdy (Sinfonie Nr. 2 „Lobgesang“) und Johannes Brahms („Schicksalslied“) vor (28. August/Glocke). Das Schlusskonzert gestaltet für ein Schumann-Programm mit Sir Simon Rattle ein weiterer der weltweit renommiertesten britischen Dirigenten am Pult des Freiburger Barockorchesters (4. September/Glocke).

Weitere Höhepunkte versprechen Auftritte von Tenor Rolando Villazón und Christina Pluhars Ensemble L’Arpeggiata auf den Spuren des Orpheus-Mythos (18. August/Glocke) sowie von Vox Luminis und Lionel Meunier, die eines der kühnsten Meisterwerke der sakralen Musik aufführen, die Marienvesper von Claudio Monteverdi (30. August/Dom zu Verden). Teodor Currentzis und sein Utopia Choir & Orchestra widmen sich Brahms' Requiem an dessen Uraufführungsort (24. August/St. Petri Dom), während Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen mit Dirigentin Giedrė Šlekytė dessen zweite Sinfonie mit dem ersten Violinkonzert von Max Bruch kombiniert, Solistin ist María Dueñas (1. September/Glocke). Zu den eingeladenen renommierten Gesangsstars zählen die Sopranistinnen Nicole Chevalier und Julia Lezhneva sowie Tenor Benjamin Bernheim. Präsentiert Chevalier mit den Bremer Philharmonikern eine Verdi-Gala (26. August/Glocke), zündet Lezhneva mit Il Giardino Armonico ein barockes Feuerwerk mit Vivaldi-Arien (27. August/Glocke), wohingegen Bernheim den Bogen von französischen Kunstliedern zu weltberühmten Chansons schlägt (2. September/Glocke). Countertenor Jakub Józef Orliński wiederum verwebt mit Il Pomo d’Oro Arien, Kantaten und Madrigale aus dem italienischen Frühbarock (29. August/Glocke), während das Orchestra of the Eighteenth Century und Gesangssolist*innen Josephs Haydns Oper „L’isola disabitata“ zu neuem Leben erwecken (30. August/Oldenburgisches Staatstheater). Mit Bruce Liu (25. August/Glocke) und Yulianna Avdeeva (2. September/Schloss Gödens) sind gleich zwei Preisträger*innen des Chopin-Wettbewerbs in Recitals zu erleben, Pianist Giorgi Gigashvili wiederum interpretiert mit dem Bundesjugendorchester unter der Leitung von Aurel Dawidiuk das dritte Klavierkonzert von Sergej Rachmaninow (29. August/Stadttheater Bremerhaven). Georg Nigl, Nicholas Ofczarek und Vladimir Jurowski gestalten ein musikalisch-literarisches Programm rund um Karl Kraus‘ „Die letzten Tage der Menschheit“ (23. August/Rathaus Bremen), wohingegen Jens Harzer und das delian::quartett Rainer Maria Rilkes „Die Aufzeichnungen des Malte Laurids Brigge“ in den Fokus rücken (30. August/Worpswede). Johann Sebastian Bach bildet den Dreh- und Angelpunkt für die ausgewählten Repertoires beim Arp-Schnitger-Festival, dessen Abschluss das Musikfest-Atelier „Wege zu Bach“ mit einer Auswahl seiner Motetten bildet (18.-23. August). „Katharinas Hofmusik“, das zweite mehrtägige Musikfest-Atelier für junge Musiker*innen unter der Leitung angesehener Dozent*innen, findet ebenfalls eine Fortsetzung (16. August/Jever).

Daneben bleibt noch genügend Platz für Pfade abseits rein klassischer Klänge! Hornistin Sarah Willis stellt mit dem Havana Lyceum Orchestra ihr „Mozart y Mambo“-Projekt vor (16. August/Cloppenburg), das Roberto Fonseca Trio verbindet Jazz mit afro-kubanischen Einflüssen (17. August/Cuxhaven), Kurt Elling wiederum setzt mit der hr-Bigband auf Standards aus dem Great American Songbook (21. August/Glocke). Das Akkordeon als „Instrument des Jahres“ feiern Martynas Levickis (1. September/Mercedes-Benz Kundencenter) und Richard Galliano mit seinem New Viaggio Trio (3. September/Glocke).

FRÜHBUCHER-RABATT: 15% auf alle Tickets bis 10. Mai 2026

Tickets & Info: Ticket-Service in der Glocke (Tel. 0421 / 33 66 99, Mo-Fr 12-18 Uhr, Sa 11-14 Uhr) sowie unter www.musikfest-bremen.de und www.nordwest-ticket.de

Weitere Informationen für die Redaktionen:
Musikfest Bremen gGmbH, Carsten Preisler, Tel. 04 21/33 66 660, E-Mail: preisler@musikfest-bremen.de