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Nicole Chevalier
Die amerikanische Sopranistin Nicole Chevalier, ausgebildet an der Indiana University und der Juilliard School in New York, sorgte 2019 für eine der Sternstunden beim Musikfest Bremen: Sie ersetzte die erkrankte Sopranistin Patricia Petibon und feierte als Violetta in Verdis »La traviata« wahre Triumphe. Von »Weltklasseformat« schrieb der Weser-Kurier, und dass Nicole Chevalier »das Publikum in der Glocke zu Tränen rührte«. Erstmals in der Spielzeit 2011/12 an der Staatsoper Hannover gesungen, zählt die Partie der Violetta Valéry seither zu den zentralen Rollen im Repertoire der Sopranistin. Am Theater Basel hat sie sie in den vergangenen Spielzeiten wiederholt interpretiert, zuletzt in der Spielzeit 2025/26 mit ihrer gefeierten Solo-»La traviata« in einer Inszenierung von Benedikt von Peter, die konsequent auf die Figur der Violetta fokussiert ist.
Einen entscheidenden internationalen Karriereschritt markierte Nicole Chevaliers Auftritt bei den Salzburger Festspielen 2019 als Elettra in Mozarts »Idomeneo« unter der Leitung von Teodor Currentzis in einer Inszenierung von Peter Sellars. Es folgten Debüts u. a. beim Festival d’Aix-en-Provence, am Royal Opera House Covent Garden, an der Staatsoper Berlin, am Teatro Real Madrid, bei der English National Opera und am Theater an der Wien.
Während ihrer fünfjährigen Tätigkeit als Ensemblemitglied der Komischen Oper Berlin arbeitete Nicole Chevalier eng mit Barrie Kosky zusammen, als sie in Offenbachs »Les Contes d’Hoffmann« die vier Frauenrollen sang und dafür 2016 mit dem deutschen Theaterpreis »Der Faust« ausgezeichnet wurde. Sie gestaltete die Titelrolle in Händels »Semele«, die Titelrolle in Offenbachs »La belle Hélène«, Cunegonde in Bernsteins »Candide«, Donna Elvira in Mozarts »Don Giovanni«, Fiordiligi in »Così fan tutte«, Tytania in Brittens »Ein Sommernachtstraum«, Rosalinde in Johann Strauss‘ »Die Fledermaus« und vor allem die Titelrolle in Aribert Reimanns »Medea« in einer Inszenierung von Benedict Andrews.
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