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Julia Lezhneva
Julia Lezhneva begeistert international Publikum und Kritik gleichermaßen: Die New York Times bezeichnet ihre Stimme als »engelsgleich«, The Guardian hebt ihre »makellose Technik« hervor. Ihre internationale Karriere begann mit einem Paukenschlag, als sie 2010 bei den Classical Brit Awards in der Londoner Royal Albert Hall mit Rossinis »Fra il padre« auf Einladung von Dame Kiri Te Kanawa für Furore sorgte.
Vorwiegend im barocken Fach beheimatet, ist die Sopranistin seither ein gefragter Gast bei bedeutenden Festivals wie den Salzburger Festspielen, den Schwetzinger Festspielen, dem Schleswig-Holstein Musik Festival, dem Lucerne Festival, dem Dubrovnik Festival, dem Festival de la Vézère, dem Sion Festival, dem Nordland Musikfestuke und Bayreuth Baroque. Engagements führten sie zudem an Häuser wie die Staatsoper Berlin, die Staatsoper Hamburg, das Theater an der Wien, die Opéra de Paris, das Royal Opera House Covent Garden, die Mailänder Scala und das Gran Teatre del Liceu in Barcelona.
Sie arbeitet regelmäßig mit Dirigent*innen wie Giovanni Antonini, Marc Minkowski, Ottavio Dantone, Christophe Rousset, Emmanuelle Haïm, Ton Koopman und Andrea Marcon sowie mit Künstlern wie Sir András Schiff, Herbert Blomstedt, Paavo Järvi und Vladimir Jurowski und tritt mit führenden Ensembles der historischen Aufführungspraxis auf.
Zu ihren zentralen Partien zählen u. a. Cleopatra in Händels »Giulio Cesare« und Asteria in »Tamerlano«. Die Musik Händels und Vivaldis bildet dabei einen Schwerpunkt ihres Repertoires, sowohl auf der Opernbühne als auch im Konzert. Auch Werke Mozarts – insbesondere Konzertarien und geistliche Kompositionen – nehmen einen wichtigen Platz in ihrem Schaffen ein.
Ihre Diskografie umfasst vielfach ausgezeichnete Einspielungen, darunter Aufnahmen bei Decca. Für ihr Album »Alleluia« wurde sie mit dem Echo Klassik ausgezeichnet; weitere Produktionen entstanden u. a. mit Il Giardino Armonico sowie mit Künstlern wie Franco Fagioli, Diego Fasolis, Max Emanuel Cencic und Philippe Jaroussky und dokumentieren die stilistische Bandbreite ihres Repertoires.
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