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Stephen Stubbs
Stephen Stubbs und Paul O’Dette
O’Dette und Stubbs sind beide ständige künstlerische Co-Direktoren des Boston Early Music Festival (BEMF). Sie sind auch als Theorben- und Barockgitarrenspieler zentrale Figuren der Alte Musik-Szene in Europa und Nordamerika. Steven Stubbs ist Bremen besonders verbunden, denn hier war er seit 1981 Mitglied der Akademie für Alte Musik und seit 1994 Professor an der Hochschule für Künste der Hansestadt. Nach einer langjährigen Karriere in Europa kehrte er 2006 in die USA zurück und gründete Pacific MusicWorks in Seattle. Als Dirigent war Stubbs zuletzt unter anderem mit Werken von Gluck, Mozart, Händel und Rameau in Europa und den USA zu erleben und arbeitete mit zahlreichen renommierten Orchestern zusammen. Seine umfangreiche Diskografie als Dirigent und Lautenist umfasst weit über 100 Einspielungen, die vielfach international ausgezeichnet wurden. Ein Wanderer zwischen beiden Kontinenten ist auch Paul O’Dette, der sich nach seinem Studium an der Schola Cantorum Basiliensis zu einem der führenden Lautenisten und Theorben-Spieler seiner Generation entwickelte. Laut »Toronto Globe and Mail« gar zum »eindeutigsten Fall von Genie, der je sein Instrument berührt hat«. Mit über 155 Einspielungen, zwei Grammy Awards, acht Grammy-Nominierungen sowie zahlreichen internationalen Schallplattenpreisen gehört er zu den prägendsten Künstlerpersönlichkeiten der Alten Musik. Als Solist machte er sich besonders um die Aufarbeitung des Œuvres John Dowlands verdient und erhielt einen Diapason d’or für eine Einspielung von dessen Werken für Laute. O’Dette ist Professor für Laute an der Eastman School of Music.
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