Programm
Tipp: Vereinzelt können wieder Tickets verfügbar werden – schauen Sie regelmäßig im Webshop vorbei.
Christina Pluhar
Christina Pluhar stammt aus Graz, studierte Konzert- und Barockgitarre, Laute, Theorbe, Barockharfe und Alte Musik und lebt seit über 25 Jahren als freischaffende Künstlerin in Paris. Als Solistin und Continuo-Spielerin mit verschiedenen Ensembles und Barockorchestern ist sie bei zahlreichen renommierten Festivals zu Gast gewesen. 2000 gründete sie ihr eigenes Ensemble L’Arpeggiata, mit dem sie Publikum und Presse durch unkonventionelle Auftritte in der ganzen Welt begeistert. Christina Pluhar hat mit namhaften Ensembles und Künstler*innen gearbeitet, darunter La Fenice, Hespèrion XXI, Il Giardino Armonico, Concerto Soave, Accordone, Elyma, Les Musiciens du Louvre, Ricercar Consort und Cantus Cölln.
Christina Pluhar bewegt sich selbstverständlich zwischen Jazz und Barock, südeuropäischer Volksmusik und atmosphärischen Renaissance-Klängen, ist dabei frei von jedem Akademismus und gleichwohl wissenschaftlich fundiert.
Mit L’Arpeggiata gewann sie wichtige Schallplattenpreise, darunter mehrmals den ECHO Klassik – auch das 2010 beim Musikfest Bremen vorgestellte »Teatro d’Amore« mit Nuria Rial und Philippe Jaroussky gehört dazu. »Los Pájaros Perdidos« und »Mediterraneo« faszinierten das Bremer Publikum in den Jahren 2012 und 2013. Im Jahr 2016 kam das Musikfest-Publikum in den Genuss ihrer leidenschaftlichen Interpretation von Monteverdis »L’Orfeo« mit Magdalena Kožená und Rolando Villazón und 2017 stellte sie Georg Friedrich Händel in den Mittelpunkt ihres Musikfest-Konzerts »Händel Goes Wild«. Die gleichnamige Einspielung wurde mit dem OPUS Klassik 2018 ausgezeichnet. 2021 griffen Christina Pluhar und Rolando Villazón mit »Orfeo son io« erneut das Orpheus-Thema auf und vertieften es nach der Musikfest-Premiere durch unzählige weitere Auftritte. Und so schlägt das aktuelle Programm, das Christina Pluhar konzeptioniert, arrangiert und mit der Theorbe leitet, den Bogen von Monteverdi und Zeitgenossen über Christoph Willibald Gluck bis ins 20. Jahrhundert zu Carlos Gardel und Luiz Bonfá.
Veranstaltungen
Unser Programmheft:
Das Programmheft für das Musikfest Bremen 2026 steht als PDF zum kostenlosen Download bereit. Dieses PDF ist nicht barrierefrei.